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marcus.hinz
2026-07-09 09:21:41 +02:00
commit 0a787a09a8
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+24
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@@ -0,0 +1,24 @@
{
"autoMemoryDirectory": "~/claude-projects/wittgenstein/memory",
"hooks": {
"SessionStart": [
{
"hooks": [
{
"command": "jq -Rs '{systemMessage: ., hookSpecificOutput:{hookEventName:\"SessionStart\", additionalContext: .}}' /Users/marcus.hinz/claude-projects/wittgenstein/OFFENE-PUNKTE.md",
"type": "command"
}
]
}
]
},
"permissions": {
"additionalDirectories": [
"~/projects/wittgenstein"
],
"allow": [
"Edit(~/projects/wittgenstein/**)",
"Edit(~/claude-projects/wittgenstein/**)"
]
}
}
+88
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@@ -0,0 +1,88 @@
---
name: stil
description: Schreibt oder überarbeitet Text im Schreibstil von Marcus Hinz (Buchprojekt "Was ist Wahrheit"). Nutzen, wenn der User Text "im Stil", "in meinem Stil", "im Buchstil" verfasst oder eine Passage entsprechend umgeschrieben haben will.
---
# Schreibstil Marcus Hinz
Abgeleitet aus dem Korpus in `material4skill/` (Hauptdokument "Vom Bild zum Solipsismus", 2026-Einleitung, `buffer.odt`). Ziel: nüchterne, didaktisch klare Philosophie-Prosa, die ihre eigene Perspektivität durchscheinen lässt, ohne in Essayistik zu kippen.
## Zielpublikum (Prüfkriterium)
**Ein Abiturient muss den Text ohne Vorwissen folgen können.** Das ist der Maßstab, an dem jede Passage zu messen ist — nicht akademische Vollständigkeit. Konkret heißt das:
- Jeder Fachbegriff wird vor seiner Verwendung an einem Beispiel eingeführt, nie vorausgesetzt.
- Kein Schritt überspringt eine Abstraktionsstufe: Wenn ein Leser ohne Vorwissen den Sprung nicht mitmachen kann, fehlt ein Zwischenschritt oder ein Beispiel.
- Voraussetzungsreiche Anspielungen (Sekundärliteratur, Schuldebatten) gehören in die Fußnote, nicht in den Haupttext.
- Im Zweifel: ein Beispiel mehr, ein Fremdwort weniger. Das verträgt sich mit der Begriffskonstanz und dem induktiven Vorgehen — es widerspricht ihnen nie.
## Zwei Granularitäten: Absatz vs. Zeilenumbruch (zentral)
Der wichtigste Strukturzug. Der Text arbeitet auf **zwei** Ebenen, die in der ODT durch eigene Absatzvorlagen getrennt sind (`Text_20_body` mit Abstand danach vs. `LineBreak` ohne Abstand):
- **Absatz** = ein **Schritt im Argument**. Vertikaler Abstand davor/danach. Jeder Absatz ist eine eigenständige Bewegung: These, Beleg, Einwand, Zwischenfazit. Oft nur ein bis zwei Sätze lang.
- **Zeilenumbruch** (gestapelte Zeile, kein Abstand) = gehört **eng zum Block darüber**, kein neuer Schritt. Eingesetzt für:
- Lead-in + Aufzählung: ein Satz, der mit Doppelpunkt öffnet, danach die Punkte zeilenweise gestapelt.
- ein eng gekoppeltes Satzpaar, das eine Einheit bildet.
Faustregel: **Neuer Gedanke → Absatz (Leerzeile). Dasselbe weiterführen/auffächern → gestapelte Zeile (kein Abstand).** Nicht jeden Satz gleich behandeln — erst entscheiden, ob er den Block fortsetzt oder einen neuen Schritt eröffnet.
Abbildung in Markdown (Arbeitsmedium der Kapitel-MDs):
- Absatz → Leerzeile dazwischen (normaler Markdown-Absatz).
- Zeilenumbruch → kein Leerzeilen-Abstand: Aufzählungspunkte direkt unter den Lead-in, bzw. das gekoppelte Paar als eine Einheit halten.
## Satzbau
- **Hauptsätze, parataktisch gereiht.** Kurz bis mittellang. Hypotaxe nur, wo das Argument sie zwingt. Kein Schachtelsatz um der Eleganz willen.
- **Der Doppelpunkt ist das Leitwerkzeug.** Muster: *These : Erläuterung* oder *These : Beispiel*. Der Doppelpunkt trägt den Großteil der Beweislast. Beispiel: „Strukturelle Eigenschaften können dem Bild weder zugeschrieben noch genommen werden: Sie sind gegeben, oder eben nicht.“ Häufig öffnet der Doppelpunkt zugleich eine gestapelte Aufzählung (siehe oben).
- **Gedankenstrich () zum Einschub und zur Zuspitzung.** Eingeschoben: „Es ist denke ich nicht zu schwer zu sehen ...“. Oder als Schlussbewegung: „... ohne dass es dafür eine Rechtfertigung in der Welt gäbe.“
- **Inversion zur Betonung.** Sätze beginnen oft mit Adverb, Partizip oder Verb: „Klar ist, dass ...“, „Anders, betrachtet man ...“, „Komplexer ist die Begrenzung ...“.
## Argumentation
- **Induktiv vom Beispiel.** Erst das konkrete Beispiel (Gliederpuppe, Papageno, Granit, Stadtplan, Eiffelturm/Kölner Dom), dann die These. Nie umgekehrt. Beispiele sind Argumentträger, keine Illustration.
- **"Nicht X, sondern Y."** Begriffe werden durch Abgrenzung geschärft, nicht durch Definition. „Nicht: Ich drücke etwas im Bild aus., sondern: Im Bild drückt sich sein Inhalt aus.“ / „Die Neudefinition ist nicht falsch, sie ist unsinnig.“
- **Negation als Definitionsmittel.** Was etwas ist, wird oft gesagt, indem benannt wird, was es nicht ist und nicht leisten kann.
- **Diagnose, klar benannt.** Probleme werden ohne Beschönigung markiert: „scheitert in der Lesepraxis krachend“, „Hier scheitert die Form ein zweites Mal“, „windschief zueinander“. Kein akademisches Abfedern.
- **Erste Person, perspektivisch und bescheiden.** „Ich möchte zeigen ...“, „Ich halte mich an die einfachste Möglichkeit ...“, „zumindest ging es mir so“. Das Ich markiert den Standpunkt, posiert nicht.
- **Zwischenfazit statt Pointe.** Abschnitte schließen mit nüchterner Bündelung (oft als gestapelte Liste „Drei Kernprinzipien lassen sich klar herausstellen:“), nie mit rhetorischem Schlusspunkt.
## Wortwahl (korpusbelegt)
- **Begriffskonstanz vor Eleganz.** Ein kleines Inventar, ständig wiederholt: Bild, Form, Satz, Welt, Zeichen, Bedeutung, Abbildung, Vertretung. Dasselbe Wort für dieselbe Sache — **kein Synonym-Ausweichen**, keine Variation um der Abwechslung willen. Die Wiederholung ist gewollt (Termini-Stabilität).
- **Scharniere sind Logikwörter, kein Schmuck.** Tragend: erst, aber, nur, also, damit, weil, vielmehr, dagegen, umgekehrt, genauso, indem. „erst“ und „nur“ als Restriktoren zur präzisen Eingrenzung („nur soweit ...“, „erst dieses Gerüst erlaubt ...“). Kontrast/Parallele über „vielmehr / dagegen / umgekehrt / genauso“.
- **Kein Hedging, keine Verstärker.** „eigentlich/tatsächlich“ nur vereinzelt. Verboten und im Korpus faktisch nie: „letztlich, in der Tat, nicht zuletzt, durchaus, gewissermaßen“.
- **Deutsches Kernvokabular, Fremdwort nur als Terminus** (Projektion, Notation, disjunkt, arbiträr, atomar). Kein bildungssprachliches Imponiervokabular.
- **Termini nüchtern, nie zelebriert.** Form der Abbildung, logischer Raum, strukturelle Identität — gesetzt, nicht ausgestellt.
- **Verben des Tragens/Zeigens/Greifens.** „die Form trägt nicht“, „das Argument trägt weit“, „der Sinn zeigt sich“, „die Form greift auch hier“, „eine Brücke schlagen“, „etwas krachen aufeinander“.
- **Metaphern bildhaft, aber präzise und sparsam.** „der Abhandlung eine Beule verpassen“, „archimedischer Punkt“, „leere Hüllen“, „aus dieser Ruine“, „windschief“. Eine pro Gedanke, nie gehäuft.
- **Selbstironie homöopathisch.** Erlaubt, aber selten und trocken („Hurra, ich kann fliegen!“). Nie als Stilmittel breitgetreten.
## Abstraktion
- **Abstraktion immer an einem Konkretum festgehalten.** Granit, Gliederpuppe, Papageno, Stadtplan stehen mitten im begrifflichen Vokabular. Nie zwei Abstraktionsstufen ohne Beispiel dazwischen — das Beispiel kommt zuerst, die Abstraktion wird daran *abgelesen*.
- **Operationalisieren statt definieren.** Ein Abstraktum wird nicht durch „X ist ...“ bestimmt, sondern dadurch, was man mit ihm tun/nicht tun kann: „Tinte kann Granit im ersten Satz ersetzen, im zweiten nicht.“ Die Probe am Fall trägt die Bedeutung, nicht die Erklärung.
- **Abstraktionsgrad wird transparent markiert.** Wenn naiv/umgangssprachlich gearbeitet wird, wird es gesagt: „Ich werde die Wörter zunächst naiv umgangssprachlich nutzen. Wenn es holprig wird, werde ich darauf aufmerksam machen.“ Vorgriffe auf später eingeführte Termini werden offen als solche gekennzeichnet (oft in der Fußnote).
- **Von unten nach oben.** Bewegung stets vom Modell zum Begriff zur Grenze — nie mit der abstrakten Behauptung beginnen.
## Verbote (hart)
- Keine Pointen-/Clou-/Dreh-Vokabeln, keine essayistischen Schlusspunkt-Floskeln.
- Kein „intersubjektiv“ — importiert eine fremde Subjekt-Architektur. Stattdessen: „wir krachen aufeinander“, „Geteiltheit zeigt sich“.
- Keine rhetorischen Fragen als Effekt, kein Pathos der Selbstreflexion.
- Kein Aufblähen: keine Fülladjektive, keine „in der Tat / letztlich / nicht zuletzt“-Verstärker.
- Wittgensteins Frühwerk heißt **ABH**, nie TLP/Tractatus (außer in fremden Zitaten).
## Mikro-Mechanik
- Fußnoten tragen Präzisierungen und Selbstkorrekturen: „Das stimmt nicht ganz: ...“.
- ABH-Zitate werden mit Satznummer vorangestellt eingerückt, dann im Fließtext erläutert — nie nur paraphrasiert.
- Übergänge sind kurz und funktional: „In Schritten:“, „Am Beispiel:“, „Drei Beispiele zur Verdeutlichung:“, „Hier meine Idee dazu:“.
## Arbeitsweise beim Anwenden
1. Beim Umschreiben: Inhalt und Argumentgang vollständig erhalten, nur Stil angleichen. Nichts inhaltlich hinzuerfinden.
2. Beim Neuschreiben: erst das tragende Beispiel suchen, dann die These daraus entwickeln.
3. **Erst die Block-Struktur entscheiden** (Absatz = neuer Schritt, gestapelte Zeile = Fortführung), dann Doppelpunkt- und Gedankenstrich-Rhythmus innerhalb setzen.
4. Keine Formulierungs-Alternativen anbieten (Arbeitsmodus) — eine Fassung liefern, Polier später.
5. Im Zweifel texttreu und nüchtern bleiben statt zu schärfen — Standard-Rezeption ≠ dieses Projekt.
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@@ -0,0 +1 @@
.ai-control-running
+11
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@@ -0,0 +1,11 @@
# CLAUDE.md
This file provides guidance to Claude Code (claude.ai/code) when working with code in this repository.
This is a book project named **"Was ist Wahrheit"** that tries to make sense of Wittgenstein's early work, the *Logisch-philosophische Abhandlung* — abbreviated **ABH** (never "TLP" or "Tractatus").
## Wording
- **ManuskriptRepo** = `~/projects/wittgenstein` — Manuskript und Material.
- **claude-repo** = `~/claude-projects` — CLAUDE.md, `.claude/`, `memory/`.
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View File
@@ -0,0 +1,3 @@
# Offene Punkte — bei jedem Start prüfen und abhaken
Keine offenen Punkte.
+7
View File
@@ -0,0 +1,7 @@
{
"pool": "24d5f60d-19d9-477e-957c-a68728e79424",
"terminal": {
"theme": "everforest",
"icon": "wittgenstein.png"
}
}
+7
View File
@@ -0,0 +1,7 @@
# Memory Index
- [AntiKant-Finte raus](antikant-finte-raus.md) — Argument fliegt aus dem ABH-Zusammenhang raus
- [Nicht in die Linie reden](nicht-in-die-linie-reden.md) — enge Frage eng beantworten, nicht seine Deutung ausbauen
- [Leibniz-Kontrast offen](leibniz-kontrast-offen.md) — morgen weiter: Leibniz/Monaden als Folie für W, Relativismus an Garanten-Leerstelle
- [Manuskript-Speicherort](manuskript-speicherort.md) — echtes Repo unter ~/projects/wittgenstein; Kapitel, Ideenpool-INDEX, Literatur, Schriften
- [Nur wittgenstein-Folder](nur-wittgenstein-folder.md) — nur in /Users/marcush/projects/wittgenstein arbeiten, was-ist-wahrheit ist tabu
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View File
@@ -0,0 +1,14 @@
---
name: antikant-finte-raus
description: "Editorische Entscheidung — die \"AntiKant-Finte\" fliegt aus dem Wittgenstein-/ABH-Zusammenhang raus"
metadata:
node_type: memory
type: project
originSessionId: f9cf7df7-a60c-4593-b235-14bdcdfc5d8c
---
Die "AntiKant-Finte" ist raus — sie wird im Wittgenstein-/ABH-Zusammenhang nicht verwendet.
**Why:** Das Argument lief darauf hinaus, dem Ding an sich die Rolle eines Grundes für eine stabile Welt zuzuschreiben (es müsse etwas geben, das nicht willkürlich wechselt). Hält bei Kant nicht: "wechseln/beständig" sind zeitliche Bestimmungen, das Ding an sich ist nicht in der Zeit; Stabilität sitzt subjektseitig (Kategorien, Analogien der Erfahrung), nicht im Ding an sich. Die Finte schießt an Kant vorbei.
**How to apply:** Nicht mehr als Argument einbauen. Falls das Thema Kant/Ding an sich/Stabilität nochmal aufkommt, diese Entscheidung respektieren.
+16
View File
@@ -0,0 +1,16 @@
---
name: leibniz-kontrast-offen
description: "Offener Faden — Leibniz/Monaden als Kontrastfolie für W's Gegenstände, morgen weiterführen"
metadata:
node_type: memory
type: project
originSessionId: f9cf7df7-a60c-4593-b235-14bdcdfc5d8c
---
Offener Arbeitsfaden (geparkt am 2026-05-31, morgen weiter): Statt Kant wird **Leibniz** die philosophische Kontrastfolie. Kant nur noch ganz schwach/raus; siehe [[antikant-finte-raus]].
Kern des Kontrasts: W's Gegenstände haben **keine innere Kohäsion** (tragen ihre Eigenschaften nicht aus sich heraus) — Leibniz' Monaden dagegen tragen alles in sich (vollständiger Begriff). Beide reden von einfachen Substanzen, gegenteiliges Urteil. Stichworte Leibniz: fensterlose Monaden (Monadologie §7), lebendiger Spiegel des Universums (§56), prästabilierte Harmonie als göttlicher Garant.
Anschluss des Users (seine Linie, NICHT meine Deutung): Die ABH behauptet "dasselbe wie Leibniz, nur ohne prästabilierte Harmonie / ohne erzwungenen objektiven Bezugsrahmen" (er verortet das bei 5.56). Genau die Leerstelle des fehlenden Garanten ist die Stelle, an der der Relativismus reinkommt — diese Platzierung des Relativismus hat der User ausdrücklich bestätigt.
WICHTIG: Meine bisherige Ausformulierung des Kontrasts war "ganz anders" als gemeint — der User macht das morgen auf seine Weise. Nicht meine alte Rahmung wieder anbringen, nur Leibniz-Material + die bestätigte Relativismus-Verortung. Stil/Verhalten: [[keine-rueckfragen]], [[nicht-in-die-linie-reden]].
+22
View File
@@ -0,0 +1,22 @@
---
name: manuskript-speicherort
description: Echtes Manuskript-/Material-Repo liegt unter ~/projects/wittgenstein (getrennt vom claude-projects-Ordner) — Struktur und Einstiegspunkte
metadata:
node_type: memory
type: reference
originSessionId: 7ad702e6-27e7-44ea-accc-6f35d3a6aabe
---
Das eigentliche Buchprojekt liegt in `/home/marcuh/projects/wittgenstein`**eigenes Git-Repo**, getrennt von `/home/marcuh/claude-projects/wittgenstein` (dort liegen nur CLAUDE.md, `.claude/` und `memory/`). Manuskript und Material immer dort suchen/bearbeiten.
Struktur:
- `preis-der-objektivität/kapitel/`**aktive Buchfassung**, Markdown `00-einleitung` bis `09-grenzen-des-sagbaren`. Größtes/aktivstes Kapitel: `03-der-logische-raum.md`. Spätere Kapitel (0509) bisher nur Stubs.
- `ideenpool/INDEX.md`**zentraler Einstieg**: Buch-Architektur (Hauptbuch + Folgeband *Viewing the World*), Topics, per-file-Analysen, Schlüssel-Lücken, Konventionen, Abfrage-Rezepte. Bei „wo stehe ich / wie war die Struktur" hier anfangen.
- `todos/todos.md` — offene Denk-Notizen/Diktate, datiert.
- `literatur/` — Sekundärliteratur als MD (Anscombe, Kenny, McGinn, Hintikka, Kraft, Ramsey, Hertz, Russell) je mit `__index`/`__analyse`.
- `wittgenstein-schriften/` — Primärtexte (Werkausgabe); `INDEX.md` darin. Primärtext-Regel: „in der ABH" = nur Suhrkamp-Ausgabe.
- `discussions and ideas/` — längere Diskussionsmitschriften (z. B. McGinn).
- `text/tlp-hyperlinked.html` — verlinkte ABH-Volltextquelle.
- `Der Preis der Objektivität.odt` — großes Quell-/Sammeldokument (2,3 MB).
Konvention durchgängig: **ABH** statt TLP/Tractatus; anti-ontologische Gegenstands-Lesart als positive These; Hypotheken markieren statt auflösen. Vgl. [[leibniz-kontrast-offen]], [[antikant-finte-raus]].
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View File
@@ -0,0 +1,14 @@
---
name: nicht-in-die-linie-reden
description: Nicht die eigene Wittgenstein-/Kant-Deutung über die Argumentationslinie des Users stülpen
metadata:
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type: feedback
originSessionId: f9cf7df7-a60c-4593-b235-14bdcdfc5d8c
---
Nicht ungefragt die eigene Interpretation in die Gedankenführung des Users hineinreden. Wenn er eine eng umrissene Frage stellt (z. B. "heißt dieser Kern bei Kant Substanz?"), genau das beantworten — nicht ausweiten, nicht Wittgenstein für ihn deuten, keine Vorbehalte ("aber gegen Kant...", Frege/Russell, "Trägermodell" usw.) anhängen.
**Why:** Der User kennt den Kontext seines Buches, ich nicht. Wenn ich versuche, "seine Linie" zu verstehen und auszubauen, haue ich daneben und nerve. Er empfindet das als Nicht-Zuhören.
**How to apply:** Enge Frage → enge Antwort, dann Schluss. Aus seiner Argumentationslinie heraushalten, solange er nicht ausdrücklich um Einschätzung/Ausbau bittet. Siehe auch [[keine-rueckfragen]].
+14
View File
@@ -0,0 +1,14 @@
---
name: nur-wittgenstein-folder
description: "Arbeitsraum sind genau zwei Repos; alle Regeln gelten immer nur darin, sonst nichts anfassen"
metadata:
node_type: memory
type: feedback
originSessionId: 8d5cf7c6-4fb7-4bdd-832a-ac83d9c3e770
---
Der gesamte Arbeitsraum besteht aus genau zwei Repos: ManuskriptRepo `~/projects/wittgenstein` und claude-repo `~/claude-projects`. Alle Regeln und alle Aktionen betreffen IMMER NUR diese beiden Ordner. Alles andere (z.B. das Geschwister-Verzeichnis `/Users/marcush/projects/was-ist-wahrheit` oder das Elternverzeichnis `/Users/marcush/projects`) tut der User hier bewusst nicht — niemals anfassen, bis ausdrücklich genannt.
**Why:** Per `/add-dir` geriet versehentlich das Elternverzeichnis in den Suchpfad. Der User hat klargestellt: Universum sind diese zwei Repos, nicht mehr und nicht weniger.
**How to apply:** „Alle Repos" = genau diese zwei. Bei find/grep/Read/git auf diese beiden Repos beschränken, nie auf Elternordner oder Geschwister-Verzeichnisse ausweiten.
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