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# 00 - Einleitung
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## Ziel des Kapitels
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- Wittgenstein wählt die Form der *Abhandlung*, wie sie den logischen Raum spiegeln soll
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- Er sieht selbst, dass der Text dann völlig unverständlich würde, und führt deshalb die 0-Sätze als Lesehilfe außerhalb des eigentlichen Systems ein
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- Das genügt nicht: Die *Abhandlung* wird trotzdem in der Sekundärliteratur als nicht konsistent lesbar betrachtet
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- Wittgenstein ordnet der Idee vom Zusammenfall von Form und Gehalt Lesbarkeit und Verständlichkeit vollständig unter
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- Das Buch möchte die formale Hürde auflösen, und so den Gedankengang Wittgensteins ins Zentrum rücken
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- Dadurch entsteht ein konsistentes Bild seiner Idee
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## Argumentationsführung
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- Satzsystem, das über die Nummernsystematik die Stellung jedes Satzes im Gesamtgefüge klar macht
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- 0-Sätze nicht Teil der Nummernsystematik (aus der Fußnote)
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- Die Sätze werden an den kanonischen Sätzen in der Sortierung vorbei geschmuggelt — tauchen vorne auf, ohne zu großes logisches Gewicht zu erhalten
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## Belegstellen
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*(noch zu füllen)*
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## Stärke / Schwäche
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*(noch zu füllen)*
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## Sekundärliteratur
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*(noch zu füllen)*
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# 01 - Wittgenstein zur Sprache und Philosophie
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## Ziel des Kapitels
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Wittgenstein sieht in der Sprache ein ganz klar eingrenzbares Problem:
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Wir wissen nicht, wie die einfachen Zeichen (Worte) bezeichnen. Deshalb bedarf es einer Analyse der Sprache, um logische Klarheit über das Gesagte zu bekommen.
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Wittgenstein kommt zur Diagnose, weil er die Entdeckung der Bildtheorie gemacht hat, in der Bild und Abgebildetes sich als Tatsachen gegenüberstehen.
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## Argumentationsführung
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Erläuterung am Beispiel "Feuer" in "Feuer ist ein ionisiertes Gas" und dem Ausruf "Feuer, Feuer" --> Komplexität der Umgangssprache wird bei Philosophen oft unterschätzt / ignoriert.
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Das ist das Problem, auf das Wittgenstein hinweisen und das er lösen möchte.
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## Belegstellen
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### 4.002 f.
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**4.002**
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> Der Mensch besitzt die Fähigkeit Sprachen zu bauen, womit sich jeder Sinn ausdrücken lässt, ohne eine Ahnung davon zu haben, wie und was jedes Wort bedeutet. – Wie man auch spricht, ohne zu wissen, wie die einzelnen Laute hervorgebracht werden.
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> Die Umgangssprache ist ein Teil des menschlichen Organismus und nicht weniger kompliziert als dieser.
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> Es ist menschenunmöglich, die Sprachlogik aus ihr unmittelbar zu entnehmen.
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> Die Sprache verkleidet den Gedanken. Und zwar so, dass man nach der äusseren Form des Kleides, nicht auf die Form des bekleideten Gedankens schliessen kann; weil die äussere Form des Kleides nach ganz anderen Zwecken gebildet ist, als danach, die Form des Körpers erkennen zu lassen.
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> Die stillschweigenden Abmachungen zum Verständnis der Umgangssprache sind enorm kompliziert.
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**4.003**
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> Die meisten Sätze und Fragen, welche über philosophische Dinge geschrieben worden sind, sind nicht falsch, sondern unsinnig. Wir können daher Fragen dieser Art überhaupt nicht beantworten, sondern nur ihre Unsinnigkeit feststellen. Die meisten Fragen und Sätze der Philosophen beruhen darauf, dass wir unsere Sprachlogik nicht verstehen.
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> (Sie sind von der Art der Frage, ob das Gute mehr oder weniger identisch sei als das Schöne.)
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> Und es ist nicht verwunderlich, dass die tiefsten Probleme eigentlich *keine* Probleme sind.
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### 4.112 ff.
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**4.112**
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> Der Zweck der Philosophie ist die logische Klärung der Gedanken.
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> Die Philosophie ist keine Lehre, sondern eine Tätigkeit.
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> Ein philosophisches Werk besteht wesentlich aus Erläuterungen.
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> Das Resultat der Philosophie sind nicht „philosophische Sätze“, sondern das Klarwerden von Sätzen.
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> Die Philosophie soll die Gedanken, die sonst, gleichsam, trübe und verschwommen sind, klar machen und scharf abgrenzen.
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**4.1121**
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> Die Psychologie ist der Philosophie nicht verwandter als irgend eine andere Naturwissenschaft.
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> Erkenntnistheorie ist die Philosophie der Psychologie.
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> Entspricht nicht mein Studium der Zeichensprache dem Studium der Denkprozesse, welches die Philosophen für die Philosophie der Logik für so wesentlich hielten? Nur verwickelten sie sich meistens in unwesentliche psychologische Untersuchungen und eine analoge Gefahr gibt es auch bei meiner Methode.
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…
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**4.114**
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> Sie soll das Denkbare abgrenzen und damit das Undenkbare.
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> Sie soll das Undenkbare von innen durch das Denkbare begrenzen.
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…
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**4.116**
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> Alles was überhaupt gedacht werden kann, kann klar gedacht werden. Alles was sich aussprechen lässt, lässt sich klar aussprechen.
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## Stärke / Schwäche
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Stärke:
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Einfache und klare These zum Thema der Abhandlung
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Direkte Brücke zur Bildtheorie ist im Ziel-Abschnitt bereits angelegt — die These motiviert das nächste Kapitel
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Kenny stützt den Frame textnah; Russells Idealsprach-Lesart wird im Kontrast sichtbar
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Die These erlaubt, das ganze Buch als eine Bewegung zu lesen: Problem → Bildtheorie → Satz → Grenze
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Schwäche:
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Vielleicht zu einfach und eindimensional?
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These greift den Sprach-Aspekt, deckt aber nicht warum die ABH bis zu Ethik/Mystik weiterzieht — Logik, Tautologie, Solipsismus wirken dann wie Anhängsel statt Konsequenzen
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## Sekundärliteratur
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### Russell
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- sieht ideale Sprache als Ziel
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- ignoriert Wittgensteins Anmerkung, dass die natürliche Sprache logisch vollkommen geordnet ist
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- kommt zum Schluss, dass man Wittgensteins Idee nur in unsinnigen Sätzen ausdrücken kann (woher er das auch immer nimmt)
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### Kenny
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- sieht im Nicht-Verstehen der Umgangssprache das Problem, das Wittgenstein lösen möchte (p. 15, p. 27)
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- nimmt sie deshalb ernst (das passt mir) (p. 15)
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- PU brauchen wir an dieser Stelle nicht
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- Kenny sieht darin Wittgensteins Motivation, die Bildtheorie zu schaffen
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### McGinn
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- leitet das Thema der Abhandlung aus den Notebooks als Außenquelle her
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- identifiziert das "one great problem" mit der Natur des Satzes (NB p. 23, 39, 40)
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# 02 - Bildtheorie
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## Ziel des Kapitels
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Wittgensteins Theorie erklären und Übergang zum Satz schaffen.
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## Argumentationsführung
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Erklärung anhand der Gliederpuppe / weitere Bildtypen als Belegstelle.
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Logisches Bild als Gemeinsames aller Bilder --> in Reinform am Satz zu sehen.
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Teaser:
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Satz und Bild haben zunächst keine Ähnlichkeit, unklar, warum man den Satz als Bild sehen sollte.
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--> Nachweis an Ws Beispiel: Sätze haben — wie Bilder — strukturelle Eigenschaften.
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Das Kleopatra-Beispiel als Übergang zum logischen Raum, bevor der Satz abschließend besprochen werden kann.
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## Belegstellen
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Fällt weg, alles schon im Text vorhanden
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## Stärke / Schwäche
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Schwäche:
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Nachahmungs-Sprache wirkt naturalistisch — Bild bezieht sich aber auf mögliche Sachlagen im logischen Raum (2.11), nicht direkt auf die Welt. Klarstellung möglich (z.B. vom Bild reden, ohne einen abzubildenden Menschen anzugeben — Bild funktioniert trotzdem), wirkt aber drauf geklebt.
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## Sekundärliteratur
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### Kenny
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- erkennt, dass die abbildende Beziehung aktiv hergestellt werden muss (p. 70)
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- ignoriert dann aber die Unmittelbarkeit des gegebenen Bildsinns — rollt Festlegung der Vertretung und Bildinhalt-Generation zu einem einzigen Akt der "Person" zusammen
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- interessant: Kenny sieht hier eine empirische Idee Wittgensteins ("an empirical matter of no importance for philosophy") — ist genau richtig. Man kann es am Bild sehen, dass es stimmt. No importance ist aber GRUNDFALSCH
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- infolge der unscharfen Trennung werden Sagen / sich Zeigen in einen nebulös-mystischen Raum gezogen (p. 61–62, p. 72: "mysterious mental medium")
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- Bild muss falsch sein können, muss deshalb unabhängig vom Abgebildeten sein (p. 28–29; TLP 4.12–4.121)
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- verortet die Unabhängigkeit an zwei getrennten Stellen, ohne sie zur Falschheit-Möglichkeit zusammenzuziehen:
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- p. 71 — Representational Form als "what makes A unlike B" (nur Definition, keine funktionale Verknüpfung zur Falschheit)
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- p. 75–79 — Bipolarität: Satz unabhängig vom tatsächlichen Sachverhalt (NB 55, TLP 2.22, 3.13)
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- Kennys Logischer-Raum-Diskussion (p. 84 ff.) kommt erst später und ist nicht mit der Falschheit-Diskussion verbunden → die textnahe Verbindung Falschheit ↔ Logischer Raum wird verfehlt
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# 03 - Der Logische Raum
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## Ziel des Kapitels
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## Argumentationsführung
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## Belegstellen
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## Stärke / Schwäche
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## Sekundärliteratur
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### McGinn
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- Wittgenstein macht aus dem logischen Raum ein Monster — und das genau aus dem Grund, den McGinn benennt: weil er überall logische Klarheit vermutet, eben nur verdeckt
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- McGinn-Zitat (p. 33): "Wittgenstein's conception of what it is that needs to be made clear is itself completely determined by his unexamined commitment … to the idea that where there is sense … there too there must be perfect logical order, that is, to a conception of language as an exact calculus operated according to precise rules."
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- Sie hat sogar Recht, dass das mit der Gegenstandssemantik zusammenhängt
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- Aber sie identifiziert das **nicht** als Wittgensteins eigenes Problem (wie Kenny es tut)
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# 04 - Die Russellkritik - Funktion vs. Operation und Mengenlehre
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## Ziel des Kapitels
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## Sekundärliteratur
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# 05 - Strukturelle Konstruktion der Sprache
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## Ziel des Kapitels
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## Argumentationsführung
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## Sekundärliteratur
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# 06 - Kontradiktion und Tautologie
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## Ziel des Kapitels
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## Argumentationsführung
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## Stärke / Schwäche
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## Sekundärliteratur
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# 07 - Die Empirische Tautologie - Ein wenig Bohr und Einstein
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## Ziel des Kapitels
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## Argumentationsführung
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## Stärke / Schwäche
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## Sekundärliteratur
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# 08 - Grenzen des Sagbaren
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## Ziel des Kapitels
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## Argumentationsführung
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## Belegstellen
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## Stärke / Schwäche
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## Sekundärliteratur
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