Kap 03 logischer Raum: Ontologie-Passage (4.211/5.557) überarbeitet, Komplex-vs-Gegenstand; Kap 04 Der Satz neu (Kaskaden-Renumbering); SRLF-Vermerke
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[2026-05-30 12:27] **Start mit Tatsache / Sachverhalt**
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1. Einstieg über Papageno Bild
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Was sieht man: Openfigur vs. Bariton -> Vielgestsatigkeit
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2. Gegenstand --> Selbständigkeit als Form der Unselbständigkeit === Vorkommen in Sachverhalten
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Was sieht man: Openfigur vs. Bariton -> Vielgestsatigkeit
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2. Gegenstand --> Selbständigkeit als Form der Unselbständigkeit
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Gegenstand von außen durch mögliches Vorkommen in Sachverhalten gegeben
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- W als "Anti-Kant": das Gegenteil des Noumenons (Ding an sich) --> Nichts gibt dem Gegenstand von innen her Halt
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- [2026-05-30 12:25] Gegen McGinns „treacherous": W ist hier nicht trügerisch. Er sagt ganz klar, dass Gegenstände unselbständig sind (Selbständigkeit als Form der Unselbständigkeit, 2.0122) — die Oberfläche ist keine Falle.
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- --> Daraus die Frage herleiten: warum müssen die Gegenstände dann einfach sein?
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- [2026-05-30 12:25] Gegen McGinns „treacherous": W ist hier nicht trügerisch. Er sagt ganz klar, dass Gegenstände unselbständig sind (Selbständigkeit als Form der Unselbständigkeit, 2.0122) — die Oberfläche ist keine Falle.
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- [2026-05-30 15:29] Es entsteht ein harter Widerspruch, liest man Gegenstände ontologisch:
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- 1.1: „Die Welt ist die Gesamtheit der Tatsachen, nicht der Dinge."
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- 2.01: „Der Sachverhalt ist eine Verbindung von Gegenständen. (Sachen, Dingen.)"
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- Ontologisch gelesen (Gegenstand/Ding als Baustein der Welt, vgl. 2.021 „Substanz der Welt") kollidiert 2.01 mit 1.1: die Welt wäre dann doch aus Dingen aufgebaut.
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- [2026-05-31 13:35] Es gibt zwei wesentliche Passagen, in denen W sich zur Ontologie äußert: 4.211 und 5.557 f. — In beiden Passagen sagt er nicht, dass es keine Ontologie gäbe (so weit hat Hacker/Pears Recht), hält aber fest, dass es unmöglich ist, das Thema mit philosophischen Mitteln zu lösen. Ein Ergebnis kann nur Unsinn sein. (das muss man dann eben auch akzeptieren)
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- Für W Wir können einfache Zeichen, die für Komplexe stehen, nicht von solchen unterscheiden, die für echte Gegenstände stehen.
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3. Die ontololigische Lesart
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Prima facie gefeben: Gegenstände als atomare Sunbstanz der Welt
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- [2026-05-30 15:29] Es entsteht ein harter Widerspruch, liest man Gegenstände ontologisch:
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1.1: „Die Welt ist die Gesamtheit der Tatsachen, nicht der Dinge."
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2.01: „Der Sachverhalt ist eine Verbindung von Gegenständen. (Sachen, Dingen.)"
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Ontologisch gelesen (Gegenstand/Ding als Baustein der Welt, vgl. 2.021 „Substanz der Welt") kollidiert 2.01 mit 1.1: die Welt wäre dann doch aus Dingen aufgebaut.
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- [2026-05-31 13:35] Es gibt zwei wesentliche Passagen, in denen W sich zur Ontologie äußert: 4.211 und 5.557 f. — In beiden Passagen sagt er nicht, dass es keine Ontologie gäbe (so weit hat Hacker/Pears Recht), hält aber fest, dass es unmöglich ist, das Thema mit philosophischen Mitteln zu lösen. Ein Ergebnis kann nur Unsinn sein. (das muss man dann eben auch akzeptieren)
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- Für W Wir können einfache Zeichen, die für Komplexe stehen, nicht von solchen unterscheiden, die für echte Gegenstände stehen.
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- [2026-05-31 13:35] Komplex vs. Gegenstand → die Anwendung der Logik entscheidet:
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- Farbbeispiel: noch nicht alles bestimmt — Farbton, „Grün" = Summe aller Grüntöne (Komplex, W glaubt gerade nicht an Graduierung).
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