Kapitelübersichten - 1 - 3
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 (1M context) <noreply@anthropic.com>
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@@ -54,13 +54,13 @@ Das ist das Problem, auf das Wittgenstein hinweisen und das er lösen möchte.
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## Stärke / Schwäche
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Stärke:
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Stärke:
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Einfache und klare These zum Thema der Abhandlung
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Direkte Brücke zur Bildtheorie ist im Ziel-Abschnitt bereits angelegt — die These motiviert das nächste Kapitel
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Kenny stützt den Frame textnah; Russells Idealsprach-Lesart wird im Kontrast sichtbar
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Die These erlaubt, das ganze Buch als eine Bewegung zu lesen: Problem → Bildtheorie → Satz → Grenze
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Schwäche:
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Schwäche:
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Vielleicht zu einfach und eindimensional?
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These greift den Sprach-Aspekt, deckt aber nicht warum die ABH bis zu Ethik/Mystik weiterzieht — Logik, Tautologie, Solipsismus wirken dann wie Anhängsel statt Konsequenzen
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@@ -26,7 +26,9 @@ Kenny und McGinn ausdrücklich in den Haupttext nehmen, als Gegenfiguren:
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Jeder der beiden unterschlägt etwas aus der Abhandlung.
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--> McGinn: das Herstellen der abbildenden Beziehung.
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--> Kenny: die dadurch entstehende interne Relation (hier hat McGinn Recht — auch wenn diese Relation einfach nur die Nachahmung ist).
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--> ggf. McGinns Beispiel (Partitur / Klang / Platte) detailliert erklären.
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Am Ws Beispiel Partitur / Klang / Platte strukturelle Abbildung gegen entkoppelte Bedeutung abgrenzen.
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--> Notennotation im Piano-Roll-Editor (Screenshot aus DAW) vs. Notenschrift.
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--> Erster Übergang zum Satz.
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## Belegstellen
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## Argumentationsführung
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[2026-05-30 12:27] **Start mit Tatsache / Sachverhalt**
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1. Einstieg über Papageno Bild
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1. Einstieg über Papageno Bild
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Was sieht man: Opernfigur vs. Bariton -> Vielgestaltigkeit
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2. **Gegenstand --> Selbständigkeit als Form der Unselbständigkeit**
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Für W: Wir können einfache Zeichen, die für Komplexe stehen, nicht von solchen unterscheiden, die für echte Gegenstände stehen.
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4. [2026-05-31 13:35] **Komplex vs. Gegenstand**
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Einführung 29er Aufsatz - Reverse Engineering Komplex
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Komplexe als unbestimmte Teile eines Sachverhalts
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--> Farbbeispiel: Grün als Summe der Grüntöne (Nicht Graduierung)
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Einführung 29er Aufsatz - Reverse Engineering Komplex
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Komplexe als unbestimmte Teile eines Sachverhalts
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--> Farbbeispiel: Grün als Summe der Grüntöne (Nicht Graduierung)
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**Aber gleiche Zeichenkomplexität**
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**Aber gleiche Zeichenkomplexität**
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Das Zeichen des Komplexes verhält sich wie ein echter Name: Durch die Strukturgleichheit der einfachen Zeichen verhalten sich Komplexe logisch betrachtet wie Gegenstände, und das Kalkül unterscheidet beides auch nicht.
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die Anwendung der Logik entscheidet, welche Elementarsätze es gibt (5.557). Wohlgemerkt: nicht, weil es keine echten gäbe, sondern weil wir nicht entscheiden können, welche es sind.
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Damit ist klar: JA — es gibt eine ontologische Welt. NEIN — wir können mit philosophischen Mitteln NICHT entscheiden, wie sie geartet ist. Der Versuch kann nur zu Unsinn führen.
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Scharniersatz 5.557,f: Auch wenn das Argument epistemisch klingt, im Ende wird es als grammatisch aufgelöst ERST GANZ AM END).
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5. [2026-05-30 12:59] **Der Gegenstand ist einfach**
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Widerspricht eigentlich der ontologischen Unschärfe, die Einfacheit eben NICHT garantiert. Zwei Beispiele, warum sie trotzdem einfach sein müssen:
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Widerspricht eigentlich der ontologischen Unschärfe, die Einfacheit eben NICHT garantiert. Zwei Beispiele, warum sie trotzdem einfach sein müssen:
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**1. Kontrafaktische Analyse**
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Beispielsatz: „Papageno heiratet Papagena."
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Kontrafaktische Annahme: Papageno ist ein Komplex aus Kopf / Leib / Armen / Beinen.
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Dann müsste „Kopf, Leib, Arme, Beine heiraten Papagena" denselben Sinn haben.
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--> Leicht zu widerlegen: „Papagenos Kopf, Leib und Arme, aber Taminos Beine heiraten Papagena" — kompletter Unsinn.
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--> Ich muss Papageno im Satz behalten: „Papagenos Kopf, Arme, Leib und Beine heiraten Papagena" — Zirkel perfekt.
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[2026-05-30 13:18] **Zweiter Teil — Kenny:**
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[2026-05-30 13:18] **Zweiter Teil — Kenny:**
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Kenny umgeht den Zirkel, indem er statt Papageno das Ensemble aus Kopf, Leib, Armen, Beinen Papagena heiraten lässt — Verbundenheit statt Name.
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(Fn schon hier möglich: diese Idee scheint mir allein schon völlig absurd.)
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Erste Frage: Was, wenn das linke Bein nicht will? Wird es in die Ehe gezwungen? Wie viele Glieder müssen ja sagen, damit es gilt?
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Wendet einer ein, dass man diese Fragen aus logischer Sicht nicht stellen darf, beweist er nur, dass die unterstellte Komplexität **keine echte** ist --> der Verbund verhält sich wie EIN Ding, und dieses Ding heißt eben Papageno.
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[Claude-Schärfung, prüfen] Dilemma nicht an „Zustimmung" hängen, sondern an „haben die Teile eigenständige logische Stellung — kann ich sie einzeln variieren?". Eigenständige Glieder ⇒ einzeln variierbar (absurd); nicht eigenständig ⇒ ein Name. Das widerwillige Bein bleibt Illustration. Schließt den Schlupf, dass Kenny „heiraten" nie vom Bein, sondern nur vom konfigurierten Ganzen prädiziert.
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[2026-05-30 15:13] **2. Umgekehrt — ein Wort erfinden (Blaume)**
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Der Satz kann falsch sein, das Wort nicht. Ein Name bildet nicht ab, er benennt. Presst man den Komplex in einen Namen, fällt die Bildhaftigkeit weg — die Konfiguration findet keinen Ausdruck mehr. (Rückbezug auf Komplex- Diskussion oben)
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6. [2026-05-30 15:56] **Intern / extern / Form**
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- intern = alle Eigenschaften, die den Raum strukturieren / ihm Form geben.
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- extern = alle Eigenschaften, die zur Identifikation genutzt werden können.
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- intern = alle Eigenschaften, die den Raum strukturieren / ihm Form geben.
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- extern = alle Eigenschaften, die zur Identifikation genutzt werden können.
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Blaume extern beschrieben <--> kann blühen z.B. interne Eigenschaft
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7. [2026-05-30 15:50] Gegenstand als Stützpunkt des logischen Raums
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Sie sind Stützpunkte: um jeden Gegenstand gruppieren sich die möglichen Sachverhalte seines Vorkommens. Rot → Farbraum (2.013; 2.0131: „er hat sozusagen den Farbenraum um sich"). Gleichzeitg führen die ontologische Unschärfe zur Entkopplung von Bild und Welt, die wir oben in der Bildtheorie gesehen haben
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Gegenstand = Summe seiner Vorkommens-Möglichkeiten (2.0123/2.0124: „Wenn ich den Gegenstand kenne, so kenne ich auch sämtliche Möglichkeiten seines Vorkommens"). Cashet „Selbständigkeit als Form der Unselbständigkeit" (oben) ein.
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Beispiel: Papagenoraum / Taminoraum / Papagenaraum → Zauberflötenraum.
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lokal halten: Die Räume addieren sich nicht frei — die Form der Gegenstände gibt vor, welche Sachverhalte möglich sind (2.0141); der volle logische Raum (2.063) ist mehr als ein einzelner Zauberflötenraum.
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Substanz der Welt nur eine Form: Strkturiertter / geordneter logischer Raum
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- [2026-05-30 17:40] Begriffliche Abgrenzungen / Leserisiken:
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- Wittgenstein stellt den Sachverhalt zu zwei Begriffen in eine 1:n-Beziehung:
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- Tatsache / Sachverhalt → Bezugsweisen (wie oben dargestellt).
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- (evtl. noch schärfen: Welt besteht aus Tatsachen, Bilder stellen aber immer Sachlagen / Sachverhalte dar.)
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- 2.11: W stellt einer Sachlage n bestehende und nicht bestehende Sachverhalte gegenüber.
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- Hier ist Klärungsbedarf.
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- [2026-06-05 16:34] Kleiner Exkurs zur Sachlogik bei W: 29er-Problem und Farbenausschluss.
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- Rekonstruktion über Einzelsachverhalte vs. Anzahl von Objekten in einer Argumentstelle.
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- Zahl als Teil des Elementarsatzes.
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## Belegstellen
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